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Eine Affäre zwischen Lena Brücker und Herman Bremer?

Die Hauptperson der Geschichte namens Lena Brücker lernt mit dreiundvierzig Jahren einen dreiundzwanzig-jährigen Marinesoldat namens Hermann Bremer durch eine zufällige Begegnung kennen. Sie lebte zu der Zeit alleine , denn ihr Ehemann und ihr Sohn arbeiteten im Krieg und ihre Tochter arbeitete in einer Waffenfabrik in einer anderen Stadt. Die Beiden lernten sich vor einer Lichtspielhalle kennen. Da Bremer vor seiner Front geflüchtet ist bietet Lena Brücker ihm einen Unterschlupf in ihrer Wohnung an und half ihm damit. Dies führt dann zu einer mehr oder weniger innigen Beziehung und die Beiden kamen sie sich näher, obwohl sie beide in einer Ehe waren und gingen schließlich eine Affäre ein. Sie waren beide sehr einsam, denn sie haben beide ihre Partner ein lange Zeit gar nicht gesehen und dadurch, dass sich die Zwei gut verstanden haben, kam es schnell zu einer Affäre. Nun finden beide Zuneigung und vielleicht auch ein gewisse Ergänzung in dem jeweils Anderem. Wahrscheinlich vermisste Lena ihre Kinder und auch ihren Mann, sie muss sich allein gelassen gefühlt haben und gerade im Krieg brauchen Menschen Zuneigung,welche sie 6 Jahre nicht wirklich bekommen hatte. Dies könnte meiner Meinung nach ein Grund für die Affäre gewesen sein. Außerdem ist Bremer ihr sehr sympatisch und er hört ihr zu, dies hatte sie gebraucht nach den Jahren, in denen sie einfach keinen zum Reden hatte. Bremer war denke ich zum richtigen Zeitpunkt da, sie brauchte eine Bezugsperson, die ihr Zuneigung schenkte und dies tat Bremer.Als der Krieg vorbei war, verschwieg Lena Bremer dies, denn sie hatte Angst, dass er sie verlassen würde und sie ihn verlieren würde und somit wieder alleine wäre. Bremer wurde also sozusagen von ihr gefangen gehalten, zwar nicht in Ketten, aber er kann die Wohnung nicht verlassen, er verlor seine Freiheit. Trotzdem ich denke, dass Bremer sich in der Wohnung von Lena wohl gefühlt hat. Anfangs jedenfalls ist ihm kaum langweilig und er denkt auch nicht daran, dass er sofort die Wohnung verlassen müsste. Bremer wird zum Ende des Krieg immer ungeduldiger, er will wissen, was außerhalb der Wohnung passiert, er langweilt sich und will einfach raus, er fängt an Fragen zu stellen, wird neugierig und auch aggressiv. In einem Wutausbruch gesteht Lena ihm, dass der Krieg schon lässt vorbei ist und er verlässt sie daraufhin, wahrscheinlich wird er sehr enttäuscht von ihr gewesen sein und in dieser Situation keinen anderen Ausweg gesehen hat. Ihre Befürchtung bewahrheitet sich daraufhin und sie wieder alleine.

Aus meiner Sicht, war es von beiden Seiten eine schöne Äffäre, da sie sich gegenseitig an einander "hochziehen" konnten und das in einer der schlimmsten Zeiten, die sie garade beide erlebten.

17.12.15 19:56

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